Eine Proxy dient meist zwei Zwecken:
Einmal dazu, um die eigene IP zu verstecken und somit seine wahre Identität zu verstecken, andererseits nur dazu, um bei langsamen Verbindungen die Ladezeiten zu verbessern. Die erste Art der Proxies wird anonyme Proxy genannt. Das heißt, das man (fast) anonym im Internet surfen kann. Früher gab es 100%ige, anonyme Proxies. Diese führten keine LOG-Dateien, so dass überhaupt nicht mehr nachvollzogen werden konnte, wer wann den Proxy benutzt hat. Mittlerweile sind solche Proxies sehr selten. Die meisten anonymen Proxies geben zwar deine IP nicht weiter, führen aber LOGs, die nach einer gewissen Zeit gelöscht werden. Das heißt, sollte über den Proxie ein Verbrechen begangen werden, so ist die Justiz (innerhalb einer gewissen Zeitspanne, nämlich solange wie die LOGs noch nicht gelöscht wurden) in der Lage, die IP des Verbrechers daraus nachzuvollziehen. Die andere Art sind non-anonymous Proxies, die deine IP weitergeben. Bei manchen davon liegt in deren Cache die meistbesuchten Seiten des Internets, wodurch man dann nicht erst auf die Seite zugreifen muß, sondern die Seite direkt aus dem Cache des Proxies geladen wird. Dadurch verkürzt sich dann die Ladezeit der Seiten. Die meisten Proxyserver kann man kostenlos benutzen. Es gibt allerdings auch welche, für die man bezahlen muß und für die man dann ein Login und Passwort bekommt um darauf zuzugreifen. Proxies laufen auf verschiedenen Ports, darunter Port 80, 8000, 8080, 3128 etc für das HTTP(S)-Protokoll Port 81, 8001 und 8081 für militärisch genutzte Proxies Port 1080 für SOCKS-Server Port 23 für Telnet-Wingate-Server Port 21 für FTP-Wingate-Server andere Ports, die Ihr eventuell zum Scannen braucht: Port 21 für FTP-Server Port 25 für SMTP-Server (Emailserver bzw anonyme Emailserver) Server-Statuscodes Diese Codes bestehen aus einer dreistelligen Zahlenkombination und geben Aufschluß über Verbindungsfehler etc. Die erste Ziffer dieses Codes bezeichnet zum Beispiel die generelle Kategorie der Nachricht. So steht: 1xx für eine Informationsnachricht 2xx für eine (positive) Bestätigung 3xx für eine Umleitung des Clients auf einen anderen Server 4xx für einen Error vom Client her 5xx für einen Error vom Server her Als Beispiel 1 nehmen wir mal den uns sicherlich allen bekannten Code 404. Dieser weist uns darauf hin, dass die angeforderte Datei nicht gefunden werden konnte bzw nicht existiert. Als Beispiel 2 sei hier einmal der Statuscode 421 genannt. Dieser sagt uns, dass der Server nur eine gewisse Anzahl von Clients gleichzeitig zuläßt und der Server diese Maxmialzahl schon erreicht hat, sie also warten müssen, bis sich jemand anderes ausgeloggt hat.
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